Die 32. Schwangerschaftswoche

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Je näher das Ende der Schwangerschaft rückt, umso schwerfälliger und langsamer bewegt sich die Schwangere. Nicht nur das Treppensteigen ist anstrengend, auch das Einkaufen oder das Essen kochen. Daher wird es der werdenden Mutter von allen Seiten angeraten langsam zu machen, die meisten Arbeiten im Sitzen zu verrichten und viele Pausen einzulegen. Während dieser Pausen legt die Schwangere sich am besten hin. Sie stopft sich ein oder zwei Kissen in den Rücken, sodass der Oberkörper leicht erhöht ist, und legt sich zwei Kissen unter die Beine, dass die Füße hochgebettet sind. Dann schnappt sie sich am besten ein schönes Buch und versucht eine Stunde zu lesen. Sich ausruhen und eine Pause einlegen heißt nicht, sich für fünf Minuten auf einen Stuhl zu setzen und anschließend weiterzuwursteln. In der Pause sollte die Schwangere Entspannung finden. Das geht nur, wenn sie sich ablenkt. Wer nicht gerne liest, der kann ein altes Fotoalbum hervorkramen und sich seine eigenen Babybilder ansehen. Nach einem Entspannungspäuschen geht die Arbeit viel leichter von der Hand. Auch wenn die Schwangerschaft keine Krankheit ist, kann die werdende Mutter ohne Hemmungen um Hilfe bitten, wenn sie merkt, dass ihr alles zu viel wird. Es ist nicht schlimm, wenn der Haushalt der Schwangeren nicht so perfekt ist, wie sie das gewohnt ist. In diesen letzten Wochen vor der Geburt wird nicht erwartet, dass die werdende Mutter einen einwandfreien Haushalt führt. Im Gegenteil, jeder hat Verständnis, dass sich die Frau in erster Linie auf sich und ihr Baby konzentriert. Dazu gehört auch, dass man Fünf gerade sein lassen kann.

 

Auch psychischer Stress ist zu vermeiden

Wenn die werdende Mutter immer wieder Pausen einlegt während ihrer Arbeit, und alles langsam angehen lässt, kann sie den körperlichen Stress weitgehend vermeiden. Doch auch der psychische Stress ist weder für die Mutter noch für das Kind gesund. Während der Schwangerschaft sollten alle Aufregungen vermieden werden. Wenn die werdende Mutter Stress hat, hat ihn auch das Baby. Das bedeutet nicht nur der Pulsschlag der Schwangeren erhöht sich, sondern auch der des Kindes. Wenn die werdende Mutter in eine unangenehme psychische Situation gerät, sollte sie daher versuchen, keinen Stress aufzubauen. Sie muss sich selber beruhigen. Streit sollte sie vermeiden, und wenn sich etwas Trauriges ereignet, wäre es von Vorteil, wenn die Schwangere sich an eine Vertrauensperson wenden könnte, die ihr Mut und Trost zuspricht. Auf keinen Fall darf sich die werdende Mutter in Selbstmitleid hineinsteigern, oder sich die Situation noch schwärzer ausmalen, als sie ist. Wenn weder der Partner zur Verfügung steht, um tröstend Beistand zu leisten, noch Familienangehörige oder Freunde, dann kann sich die werdende Mutter auch an ihre Hebamme wenden. Während der Geburt wird sie der Hebamme ihr Vertrauen schenken, warum sollte sie das nicht auch in einer psychischen Stresssituation tun. Das Baby bekommt alle Gefühlsregungen der Mutter mit. Daher ist es viel besser, zu versuchen sich in eine schöne Situation und in ein Hochgefühl zu steigern, als sich von einer unangenehmen stressigen oder traurigen Lage mit in die Tiefe ziehen zu lassen.

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